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März 2009
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Archive für März 2009

Immer mal wieder: Schuluniformen ja oder nein

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Beispiel Großbritannien (oben)

“Wäre die Einführung einer Schuluniform sinnvoll?” Jetzt nachgefragt bei OStD Arnold, Schulleiter des Vöhlin-Gymnasiums Memmingen

Arnold: “Meiner Meinung nach sind Schuluniformen, wie sie beispielsweise in England getragen werden, nicht sehr sinnvoll. Sie bringen nichts gegen den Markenwahn der Jugendlichen. Mit Schuluniformen wird eine Einheitlichkeit vorgegaukelt, die es so nicht gibt. Da ich selbst ein Jahr in England war, weiß ich, dass die Jugendlichen zwar äußerlich gleich aussehen, die sozialen Schichten aber bei der Qualität der Kleidung sichtbar werden. Auch bei Klassenfahrten oder Freizeitgestaltungen merken Schüler trotz Schuluniform schnell, dass es Unterschiede gibt. Oftmals gibt es auch Konflikte zwischen Schülern, die sich an ihrer Kleidung erkennen und Machtkämpfe der Schulen ausfechten. Ein Wir-Gefühl zu erreichen gelingt nicht durch Schuluniformen, sondern durch gute Erziehung im Elternhaus und in der Schule. Wir an unserem Gymnasium haben uns für eine Schulkleidung entschieden. Dieser Zwischenweg, bei dem die Schüler einen Schulpullover oder ein Schulshirt bekommen, soll Offenheit und Individualität bewahren und gleichzeitig zu einer Identifikation mit der Schule führen. Die Schüler können selbst wählen ob und wann sie die Schulkleidung tragen möchten. Allgemein spielen Markenklamotten bei der heutigen Jugend eine wichtige Rolle, aber ausgegrenzt oder gemobbt wurde meines Wissens nach an unserer Schule deshalb noch kaum jemand.”

Quelle: www.OnlyParty.de / www.pepperoni.de

Burano - ungewönlich und liebenswert!

Nach “Pipi-Card” und “Coca-Cola-Automaten” für Venedig, heute wieder ein uneingschränkt positiver Artikel über Venedig, genauer genommen über die benachbarte Insel Burano, von Astrid Patzak-Schmidt in der Gießener Zeitung:

burano_est-reisen.jpg

“Begleiten Sie mich auf meinem Streifzug über eine der ungewöhnlichsten und liebenswertesten Inseln überhaupt: Burano, eine kleine Fischerinsel in der Lagune von Venedig, ein stilles Inselchen mit bonbonfarbenen Häusern und kostbaren Spitzen …
Hier fühlt man sich in eine andere Welt versetzt, in ein ländliches Venedig des 19. Jahrhunderts. Burano entwickelte sich jedoch schon im 13. Jahrhundert und hat heute 5000 Einwohner.
Bis heute hat sich Burano den Charme einer kleinen Fischerinsel erhalten. Durch ihren ländlich-unbekümmerten Charakter mit den bunten Häusern bezaubert die Insel jeden, der sie betritt.
Seit jeher lebt man vom Fischfang und dem Verkauf von Spitzen, die hier seit dem 16. Jh. geklöppelt werden. Natürlich spielt auch der Tourismus eine immer größere Rolle.
Die bunten Häuser zogen früher schon viele Maler an. Heute sind es die Fotografen, die ihre Freude an den farbenfrohen Motiven haben.
Man erzählt sich, dass die Farbgebung der Häuser der Orientierung der Fischer diente. Bei Nebel oder nach durchzechter Nacht konnten sie so ihre Insel und ihr trautes Heim anhand der Farbe ausmachen.

Mehr unter www.Giessener-Zeitung.de Foto: est-reisen.de

Schule besonderer Art: Die Weinbauschule Conegliano bei Treviso

busenbrunnen-oder-la-fontane-delle-tette-treviso.jpg

Genießertour durch die Hügellandschaft nördlich von Treviso – Viele Kellereien laden zur Probe ein

“Prosecco ist wie ein junger Mensch. Voll Enthusiasmus und Tatendrang. Lang darf man ihn nicht in Flaschen sperren”, sagt Giovanni Mariani, während er dem perlenden Getränk die Freiheit schenkt. “Wie könnte man über ihn reden, ohne ihn zu probieren”, meint der Dozent an der Weinbauschule von Conegliano am Ausgangspunkt der Proseccostraße, Italiens ältester Weinstraße. Sie schlängelt sich nördlich von Treviso von Conegliano auf knapp 40 hügeligen Kilometern nach Valdobbiadene. Natürlich denkt man bei Prosecco sofort an Italiens meistproduzierten Schaumwein. Das ist auch korrekt. Es ist aber nur die halbe Wahrheit, wie Giovanni Mariani klarstellt: “Prosecco ist die Bezeichnung einer Rebsorte, die schon seit der Römerzeit in der Provinz Treviso, vornehmlich auf den Hügeln zwischen Conegliano und Vadobbiadene, kultiviert wird.” Wie daraus Tranquillo (Stillwein, der fünf Prozent der Gesamtproduktion ausmacht), Frizzante (Perlwein) und Spumante (Schaumwein) hergestellt werden, die sich allesamt durch blumigen, frischen Duft und strohgelbe Farbe auszeichnen, lernen angehende Weinbauexperten seit 1876 in der Weinbauschule von Conegliano, Italiens erstem Institut dieser Art. “Den jungen Leuten die Vielfalt der Welt des Weines nahe bringen, ist die Philosophie der Schule”, erklärt Mariani, der nicht nur seinen Eleven, sondern auch Besuchern mit Enthusiasmus vermittelt, was diese über Prosecco wissen wollen und sollen. Quelle und vollständiger Artikel unter

Heidi Siefert/www.echo-online.de

Ein weitere >Wahrzeichen< von Treviso oben: Der Busenbrunnen >La Fontane delle Tette<

Endgültig: Prager Veitsdom gehört dem Staat

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Der berühmte Prager Veitsdom (oben) ist jetzt vom höchsten tschechischen Gericht endgültig dem Staat zugesprochen worden. Gegen das Urteil gebe es keine Rechtsmittel mehr, erläuterte ein Gerichts-Sprecher am Donnerstag,  5. März ‘09. Der Streit darüber, ob das wichtigste böhmische Gotteshaus dem Staat oder der katholischen Kirche zusteht, dauert schon 16 Jahre. Die Kirche hatte vor dem Obersten Gericht das nun beendete Berufungsverfahren angestrengt, nachdem zuletzt das Prager Stadtgericht den Dom dem Staat zugesprochen hatte. Die Kirche reagierte zunächst nicht auf das jetzige Urteil. Der Prager Kardinal Miloslav Vlk hatte in der Vergangenheit wiederholt erklärt, in dem Rechtsstreit nicht nachgeben zu wollen und angekündigt, notfalls den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof in Strassburg anzurufen.
Fotos: www.klassenfahrten-prag.de

>Vampirfrau< bei Venedig entdeckt

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Archäologen haben in der Bucht von Venedig möglicherweise die Überreste einer “Vampirfrau” aus dem 15. Jahrhundert entdeckt. Der Schädel der Frau scheint mit einer Art steinernem Pfahl durch den Mund durchbohrt zu sein, genau so, wie es der mittelalterliche Aberglaube für Vampire verlangte. Nahe der Fundstelle wurde 1468 ein Lazarett für Pestkranke eingerichtet. “Je mehr die Pest um sich griff, desto mehr glaubte man, Vampirfrauen würden die Krankheit übertragen”, erklärte ein Spezialist der American Academy of Forensic Sciences. Die Vampir-Idee rührte daher, dass vielen Pestopfern nach dem Tod ein Rinnsal Blut aus dem Mund lief.
berichtet die Berliner >Morgenpost< Foto: www.est-reisen.de

>Griff ins Klo: Billigflieger Ryanair erwägt Toilettengebühr an Bord<

Reinhary Mey sang: ‘Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein’. Nicht so bei der irischen Fluggesellschaft >Ryanair<, wenn die Idee von Chairman Michael O’Leary Wirklichkeit wird. Ein unausweichliches Bedürfnis könnte dann zur ‘(Kosten-)Falle’ werden. Massenhaft kritisieren und protestieren in diesen Tage Medien, Verbände und viele andere die neuste Idee von >Ryanair<, (noch) mehr Kohle zu scheffeln. Beispielsweise so berichtet der General-Anzeiger Bonn:

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>Europas größter Low-Cost-Carrier erwägt, auf der Suche nach neuen Geldquellen seine Passagiere für den Gang zur Toilette zur Kasse zu bitten. Die Erklärung der Fluggesellschaft: Nicht jeder benutzt die Toilette an Bord - und das könnte helfen, die Ticketpreise für alle anderen Passagiere zu reduzieren, so Ryanair-Chef Michael O’Leary in einem BBC-Interview (folgt auf den Werbespot). Offenbar wittern die Iren mit der Klo-Gebühr aber das ‘große Geschäft’ - und auch beim kleinen halten sie gerne die Hand auf: Geplant ist, einen Geldschlitz an den Toilettentüren anzubringen. Für ein Pfund, umgerechnet ~ 1,12 Euro, öffnet sich dann das stille Örtchen. “Ich glaube, dass noch nie jemand ohne mindestens ein Pfund-Stück in der Tasche an Bord einer Ryanair-Maschine gegangen ist”, verteidigt sich O’Leary, der bereits bekannt für ungewöhnlichen Geschäftsideen ist. Kritiker wie Rochelle Turner vom Verbrauchermagazin “Which? Holiday” laufen gegen die Klo-Gebühr von Ryanair bereits Sturm und werfen der Airline vor, “ganz tief gesunken” zu sein. Der Billigflieger steht seit langem wegen Extrakosten wie Gepäckaufgabe und Service an Bord in der Kritik. Schelte gab’s zuletzt zudem von der Stiftung Warentest: Ryanair, wie auch die Konkurrenz von Easyjet, Germanwings und Condor, würden noch immer mit Lockangeboten werben - und dies, obwohl eine EU-Verordnung seit November strikte Preistransparenz von den Airlines fordert. <

Wien in 72 Stunden - Tag 3

3. Tag (letzte Folge)
Spezialtipps

Nachdem Sie nun schon einiges von Wien kennen gelernt haben, bekommen Sie heute die Gelegenheit, persönliche Schwerpunkte zu setzen. Vorher aber noch ein kleiner Ringstraßen-Rundgang:
9.00 Uhr
Spazieren Sie nach dem Frühstück durch den Burggarten und über den Heldenplatz in den romantischen Volksgarten, wo “Sisi”-Freunde unbedingt das Jugendstil-Denkmal der Kaiserin aufsuchen sollten. Gegenüber dem Volksgarten liegt das Parlament mit dem Athene-Brunnen davor. Sehr erholsam ist der kühle Rathauspark mit seinen Springbrunnen, Statuen und exotischen Bäumen.
10.00 Uhr
Vis-à-vis vom Wiener Rathaus liegt das Burgtheater - seine Spielpläne und Personalfragen werden von den Wienern stets kontrovers diskutiert. Genehmigen Sie sich eine “Melange” (Wiens meistgetrunkene Kaffee-Variation) im Café Landtmann, dem Treffpunkt von Theaterleuten und Politikern aus dem nahen Regierungsviertel.
10.30 Uhr
Bei der Universität in Neo-Renaissance und der neugotischen Votivkirche dahinter endet unsere Tour.

Gestalten Sie den Rest des Tages nach eigenen Wünschen … Ideen gefällig?
Lust auf skurrile Architektur? Dann bestaunen Sie das Hundertwasserhaus (Ecke Kegelgasse / Löwengasse) - eine “etwas anderere” kommunale Wohnhausanlage. Mehr von dieser verspielten Bauweise gibt es im nahen KunstHausWien (mit permanenter Hundertwasser-Ausstellung).

Kreativ und unkonventionell präsentiert das Haus der Musik (1., Seilerstätte 30) musikalische Highlights und Visionen, Historisches und Vergnügliches frei nach dem Motto: “Ihre Ohren werden Augen machen.”
Freunde klassischer und zeitgenössischer Kunst erwarten zahlreiche Museen, Ausstellungsorte und Galerien - etwa das Kunsthistorische Museum (Maria-Theresien-Platz) mit seiner großen Sammlung alter Meister.
Spektakuläres Kulturareal am Rand der Wiener Altstadt und einer der zehn größten Museumsbezirke der Welt: das MuseumsQuartier, ein aufsehenerregendes Kulturviertel aus revitalisierten Barock-gebäuden (den einstigen Hofstallungen) und imposanten Neubauten.
Die Einrichtungen im neuen Kulturbezirk: das Leopold Museum im kalkweißen Neubau, das von dunkelgrauem Basalt umhüllte Museum moderner Kunst, die Kunsthalle und die Festival-Hallen E und G (Wiener Festwochen, Tanzquartier). Weitere MQ-Institutionen: Architekturzentrum Wien, Zoom-Kindermuseum, Dschungel Wien - Theaterhaus für Kinder sowie Experimentierflächen für Kulturinitiativen.
Hier unternehmen Sie einen Ausflug in Wiens junge, kreative Szene - der Bogen spannt sich von interessanten Shopping-Angeboten über trendige Kunst bis zu einer quicklebendigen Lokalszene.
Zum Bummeln durch liebevoll restaurierte Straßenzeilen, ob tagsüber oder abends, laden außer der Altstadt besonders der 7. (Spittelbergviertel) und der 8. Bezirk (Josefstadt) ein.
Ein “Museum” besonderer Art ist der Zentralfriedhof mit den Ehrengräbern vieler prominenter Politiker und Künstler und seiner Kirche im Jugendstil.

Sie werden wiederkommen wollen, oder? Vielleicht auf Klassenfahrt?

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Auf dem Zentralfriedhof in Wien beigesetzt: Hans “Falco” Hölzel * 19. 2. 57 - t 6.2.98

Wien in 72 Stunden - Tag 2

Vom Kaiserschloss zum Riesenrad
9.00 Uhr
Fahren Sie per U-Bahn (U4) zum Schloss Schönbrunn - aber steigen Sie erst bei der Station “Hietzing” aus. Diese Seite ist die schönere, denn hier betreten Sie den Garten durch das Hietzinger Tor beim historischen Palmenhaus. Wandern Sie hinauf zur Gloriette, wo Sie im Café ein phantastischer Blick über Schloss und Stadt erwartet. Oder schauen Sie im Tiergarten vorbei.
10.30 Uhr
Im Schloss selbst lassen Sie sich vom “Audio-Guide” durch die prunkvollen Innenräume führen, um die Wohn- und Arbeitswelt der Habsburger zu begutachten.
12.00 Uhr
Nun geht es zurück ins Zentrum, wo Sie zunächst über den Karlsplatz mit Karlskirche und den Otto-Wagner-Pavillons schlendern.
13.00 Uhr
Knurrt Ihnen schon der Magen? Gehen Sie in ein gemütliches Beisl.
14.00 Uhr
Es beginnt die Führung in der Staatsoper: Festtreppe, Marmorsaal und der rot-goldene Zuschauerraum sind einen Blick wert. Passieren Sie hinter der Oper das Hotel Sacher - bekannt für Torte wie Tafelspitz - und besichtigen Sie das Denkmal gegen Krieg und Faschismus von Alfred Hrdlicka auf dem Albertinaplatz.
15.00 Uhr
Ganz in der Nähe (Neuer Markt / Tegethoffstraße) ruhen in den kühlen Gewölben der Kapuzinergruft die Gebeine der Habsburger. Von hier geht es per Citybus (3A) oder zu Fuß durch die Annagasse zum Schwarzenbergplatz, hinter dem sich der stilisierte Terrassengarten des Belvedere erhebt. Sie erreichen ihn zu Fuß oder mit der Straßenbahn (Linie D). Genießen Sie die grandiose Aussicht vom Oberen Belvedere, in dem unter anderem die Werke von Klimt, Schiele und Kokoschka ausgestellt sind.

Nach soviel Kunst und Geschichte steht nun Unterhaltung auf dem Programm. Vom Südbahnhof bringt Sie die Straßenbahnlinie O in wenigen Minuten zum Wurstelprater (Wien Nord / Praterstern). Fahren Sie mit dem berühmten Riesenrad, probieren Sie am Würstelstand eine Burenwurst oder essen Sie eine “Stelze” (Schweinshaxe) im Schweizerhaus. Zur Erholung von dem Rummel spazieren Sie über die Prater Hauptallee- das Paradies für Jogger, Skater und Flaneure.
19.30 Uhr
Nun kosten Sie das Kulturleben aus - Wien ist schließlich ein Zentrum von Theater und Musik: neben den renommierten Bühnen, Musical- und Konzertveranstaltungsorten gibt es eine quirlige Alternativszene mit zahlreichen Kleinkunstbühnen und Lokalen mit Live-Musik - testen Sie z.B. das Jazzland oder das Porgy & Bess.
22.30 Uhr
Bis spät nachts herrscht reges Leben in der Fußgängerzone rund um den Stephansplatz. In den Seitengassen finden sich immer ein gemütliches Straßencafé und gute Unterhaltung.

Fortsetzung folgt.

Klassenfahrt gefällig? www.est-reisen.de 

Wien in 72 Stunden - Tag 1

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Noch nie in Wien gewesen? Dann ist es höchste Zeit. Es gibt viel zu sehen, und irgendwann ist immer das erste Mal. Unsere 72h-City-Tipps für Wien-Neulinge - übrigens ein Zeitraum, der für die Wienkarte wie geschaffen ist - führen Sie an die schönsten Plätze der Altstadt, nach Schönbrunn, in den Prater, an den Donaustrand, …
9 Uhr
Nach einem guten Wiener Frühstück fangen Sie den Tag mit einem Rundgang durch die Hofburg an und besichtigen die Privatgemächer von Kaiser Franz Joseph I. (reg.1848-1916) und die seiner Gattin, der schönen Kaiserin Elisabeth. In den Kaiserappartements beleuchtet das Sisi Museum das Leben der schönen Monarchin. Kaiserliches Tafelgerät ist in der Silberkammer zu sehen und keinesfalls auslassen darf man die Schatzkammer mit den einzigartigen Kronjuwelen.
10.45 Uhr
Für die Vorführungen der Spanischen Hofreitschule sollte man im voraus Karten reservieren.
11.30 Uhr
Kleine Pause gefällig? Schauen Sie bei der ehrwürdigen k. u. k. Hofzuckerbäckerei Demel (Kohlmarkt 14) hinein. Aber beeilen Sie sich, denn um 12.00 Uhr schlägt auf dem Hohen Markt die Ankeruhr - ein Schauspiel für sich. Danach gehen Sie weiter auf den Judenplatz, wo ein Blick ins Museum Judenplatz und auf das Mahnmal zur Erinnerung an Judenverfolgungen möglich wäre. Oder Sie erkunden das Gewirr der engen Gassen, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.
14.00 Uhr
Weiter geht’s zur ältesten Kirche Wiens, St. Ruprecht (8. Jh.). Von hier hat man eine gute Aussicht auf Donaukanal und Franz-Josefs-Kai. Nun entdecken Sie mittelalterliche Romantik zwischen Hafnersteig, Heiligenkreuzerhof, Universitätskirche, Blut- und Domgasse und erreichen so den Mittelpunkt Wiens: den Stephansdom, das 850 Jahre alte Wahrzeichen der Stadt. Wer 343 Stufen schafft, besteigt den Südturm: das Panorama lohnt sich. (Domführung um 15 Uhr.)
15.30 Uhr
Zeit zum Bummeln: sowohl der Graben mit der barocken Pestsäule, als auch die berühmte Kärntner Straße sind mit schönen Geschäften und Cafés gesäumt. An vielen Ecken spielen Straßenmusiker auf. Flanieren Sie durch die Fußgängerzone Richtung Oper und weiter zur über 100 Jahre alten Secession, dem Paradebeispiel der Wiener Jugendstilarchitektur - nehmen Sie sich Zeit für den Beethovenfries von Gustav Klimt.
17.00 Uhr
Auf dem Karlsplatz stehen die Stadtbahn-Pavillons von Otto Wagner und einige Schritte weiter seine berühmten Häuser auf der Linken Wienzeile Nummer 38 und 40: großartige Beispiele für Otto Wagners Jugendstil.
Der eine Stadtbahn-Pavillon dient als Café, der andere als Außenstelle des WienMuseums. - Schlendern Sie anschließend noch ein wenig über den Naschmarkt: ein Basar-Spektakel für Nase, Ohr und Auge - da merkt man, dass in Wien der Balkan (oder gar der Orient?) beginnt.
18.30 Uhr
Ehe Sie sich ins Nachtleben stürzen, sollten Sie jetzt aber eine Pause im Hotel einlegen.
19.30 Uhr
Ein “urwienerisches” Abendvergnügen sind die Heurigen, einfache Weinlokale im Grünen, je schlichter und abgeschiedener, desto schöner. Versuchen Sie’s deshalb nicht nur in Grinzing, sondern auch in Sievering, in Pötzleinsdorf oder jenseits der Donau in Stammersdorf.
22.30 Uhr
Wer Lust hat, spaziert noch etwas durch die Altstadt. Beschließen Sie den Abend in einem Szene-Lokal, etwa im Bermuda-Dreieck (Rabensteig / Seitenstettengasse), wo sich ein Lokal ans andere reiht.

Fortsetzungen folgen - Klassenfahrten-Angebote gibt >>>hier! 

Bundespräsident pro Klassenfahrten

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Bundespräsident Horst Köhler (Bildmontage von www.bundespraesident.de) unterstützt Klassenfahrten als festen Bestandteil in Lehrplänen. “Reisen bildet. Nur wer sich aufmacht, kann Neues entdecken, und Klassenfahrten sind besonders wichtige Bildungsreisen”, sagte Köhler kürzlich in Berlin. Köhler betonte, es sei für ihn “nicht hinnehmbar”, wenn einzelne Schüler zu Hause bleiben müssten, weil ihre Eltern den Kostenbeitrag für die Klassenfahrt nicht aufbringen könnten. “Und wir können es auch nicht akzeptieren, dass Eltern ihren Söhnen und Töchtern aus kulturellen Gründen die Teilnahme verbieten.” In solchen Fällen seien Gespräche notwendig, notfalls auch mit dem Sozialamt oder dem Förderverein einer Schule. Köhler erinnerte sich an seine eigene Kindheit und Jugend bei den Pfadfindern und an zahlreiche Ausflüge in Jugendherbergen.

Quelle: www.pr-inside.com

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