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Archive für 4.3.2009

Wien in 72 Stunden - Tag 1

wien_schloss_belvedere.jpg

Noch nie in Wien gewesen? Dann ist es höchste Zeit. Es gibt viel zu sehen, und irgendwann ist immer das erste Mal. Unsere 72h-City-Tipps für Wien-Neulinge - übrigens ein Zeitraum, der für die Wienkarte wie geschaffen ist - führen Sie an die schönsten Plätze der Altstadt, nach Schönbrunn, in den Prater, an den Donaustrand, …
9 Uhr
Nach einem guten Wiener Frühstück fangen Sie den Tag mit einem Rundgang durch die Hofburg an und besichtigen die Privatgemächer von Kaiser Franz Joseph I. (reg.1848-1916) und die seiner Gattin, der schönen Kaiserin Elisabeth. In den Kaiserappartements beleuchtet das Sisi Museum das Leben der schönen Monarchin. Kaiserliches Tafelgerät ist in der Silberkammer zu sehen und keinesfalls auslassen darf man die Schatzkammer mit den einzigartigen Kronjuwelen.
10.45 Uhr
Für die Vorführungen der Spanischen Hofreitschule sollte man im voraus Karten reservieren.
11.30 Uhr
Kleine Pause gefällig? Schauen Sie bei der ehrwürdigen k. u. k. Hofzuckerbäckerei Demel (Kohlmarkt 14) hinein. Aber beeilen Sie sich, denn um 12.00 Uhr schlägt auf dem Hohen Markt die Ankeruhr - ein Schauspiel für sich. Danach gehen Sie weiter auf den Judenplatz, wo ein Blick ins Museum Judenplatz und auf das Mahnmal zur Erinnerung an Judenverfolgungen möglich wäre. Oder Sie erkunden das Gewirr der engen Gassen, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.
14.00 Uhr
Weiter geht’s zur ältesten Kirche Wiens, St. Ruprecht (8. Jh.). Von hier hat man eine gute Aussicht auf Donaukanal und Franz-Josefs-Kai. Nun entdecken Sie mittelalterliche Romantik zwischen Hafnersteig, Heiligenkreuzerhof, Universitätskirche, Blut- und Domgasse und erreichen so den Mittelpunkt Wiens: den Stephansdom, das 850 Jahre alte Wahrzeichen der Stadt. Wer 343 Stufen schafft, besteigt den Südturm: das Panorama lohnt sich. (Domführung um 15 Uhr.)
15.30 Uhr
Zeit zum Bummeln: sowohl der Graben mit der barocken Pestsäule, als auch die berühmte Kärntner Straße sind mit schönen Geschäften und Cafés gesäumt. An vielen Ecken spielen Straßenmusiker auf. Flanieren Sie durch die Fußgängerzone Richtung Oper und weiter zur über 100 Jahre alten Secession, dem Paradebeispiel der Wiener Jugendstilarchitektur - nehmen Sie sich Zeit für den Beethovenfries von Gustav Klimt.
17.00 Uhr
Auf dem Karlsplatz stehen die Stadtbahn-Pavillons von Otto Wagner und einige Schritte weiter seine berühmten Häuser auf der Linken Wienzeile Nummer 38 und 40: großartige Beispiele für Otto Wagners Jugendstil.
Der eine Stadtbahn-Pavillon dient als Café, der andere als Außenstelle des WienMuseums. - Schlendern Sie anschließend noch ein wenig über den Naschmarkt: ein Basar-Spektakel für Nase, Ohr und Auge - da merkt man, dass in Wien der Balkan (oder gar der Orient?) beginnt.
18.30 Uhr
Ehe Sie sich ins Nachtleben stürzen, sollten Sie jetzt aber eine Pause im Hotel einlegen.
19.30 Uhr
Ein “urwienerisches” Abendvergnügen sind die Heurigen, einfache Weinlokale im Grünen, je schlichter und abgeschiedener, desto schöner. Versuchen Sie’s deshalb nicht nur in Grinzing, sondern auch in Sievering, in Pötzleinsdorf oder jenseits der Donau in Stammersdorf.
22.30 Uhr
Wer Lust hat, spaziert noch etwas durch die Altstadt. Beschließen Sie den Abend in einem Szene-Lokal, etwa im Bermuda-Dreieck (Rabensteig / Seitenstettengasse), wo sich ein Lokal ans andere reiht.

Fortsetzungen folgen - Klassenfahrten-Angebote gibt >>>hier! 

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