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Archive für 9.3.2009

>Griff ins Klo: Billigflieger Ryanair erwägt Toilettengebühr an Bord<

Reinhary Mey sang: ‘Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein’. Nicht so bei der irischen Fluggesellschaft >Ryanair<, wenn die Idee von Chairman Michael O’Leary Wirklichkeit wird. Ein unausweichliches Bedürfnis könnte dann zur ‘(Kosten-)Falle’ werden. Massenhaft kritisieren und protestieren in diesen Tage Medien, Verbände und viele andere die neuste Idee von >Ryanair<, (noch) mehr Kohle zu scheffeln. Beispielsweise so berichtet der General-Anzeiger Bonn:

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>Europas größter Low-Cost-Carrier erwägt, auf der Suche nach neuen Geldquellen seine Passagiere für den Gang zur Toilette zur Kasse zu bitten. Die Erklärung der Fluggesellschaft: Nicht jeder benutzt die Toilette an Bord - und das könnte helfen, die Ticketpreise für alle anderen Passagiere zu reduzieren, so Ryanair-Chef Michael O’Leary in einem BBC-Interview (folgt auf den Werbespot). Offenbar wittern die Iren mit der Klo-Gebühr aber das ‘große Geschäft’ - und auch beim kleinen halten sie gerne die Hand auf: Geplant ist, einen Geldschlitz an den Toilettentüren anzubringen. Für ein Pfund, umgerechnet ~ 1,12 Euro, öffnet sich dann das stille Örtchen. “Ich glaube, dass noch nie jemand ohne mindestens ein Pfund-Stück in der Tasche an Bord einer Ryanair-Maschine gegangen ist”, verteidigt sich O’Leary, der bereits bekannt für ungewöhnlichen Geschäftsideen ist. Kritiker wie Rochelle Turner vom Verbrauchermagazin “Which? Holiday” laufen gegen die Klo-Gebühr von Ryanair bereits Sturm und werfen der Airline vor, “ganz tief gesunken” zu sein. Der Billigflieger steht seit langem wegen Extrakosten wie Gepäckaufgabe und Service an Bord in der Kritik. Schelte gab’s zuletzt zudem von der Stiftung Warentest: Ryanair, wie auch die Konkurrenz von Easyjet, Germanwings und Condor, würden noch immer mit Lockangeboten werben - und dies, obwohl eine EU-Verordnung seit November strikte Preistransparenz von den Airlines fordert. <

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