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Archive für 7.1.2010

EUROTUNNEL: “>An unexpected error has occured due to unforeseen technical problems - please try again later.”

Seit 3 - 4 Wochen erreichen uns täglich freundliche, nette, liebe und wohlmeinende Weihnachts- und Neujahrsgrüße und -wünsche. Und dann gestern diese illustrierte Mail:

klassenfahrten-eurotunnel-error.jpg

Klickt man, wie gefordert, bekommt man diese “Antwort”:

>An unexpected error has occured due to unforeseen technical problems - please try again later.<

Nur ein Internetfehler? Zufall oder für EUROTUNNEL sympthomatisch? Ob wir später noch Lust dazu haben, EUROTUNNEL? Welche Kunden haben nach den Vorkommnissen der steckengebliebenen Züge vor Weihnachten schon noch Lust auf eine Unterwasser-Tunnelfahrt? Um Missverständnissen vorzubeugen: Technische Probleme kommen vor. In der “Krise” ist aber wohlmeinendes Mangement im Umgang mit den Kunden gefragt. Vor, während und nach der Panne haben wir jedenfalls keinerlei Nachricht von EUROTUNNEL bekommen.

——————————————Stunden später ——————————————————————–

klassenfahrten-eurotunnel-2010-01.jpg

———————————————– nur einen Tag später ——————————————————–

Die TAGESSCHAU der ARD und viele andere Medien berichten über die nächste “Panne” beim EUROSTAR bzw. EUROTUNNEL:

eurostar-erneute-panne.jpg

Erneut Eurostar-Zug im Tunnel liegengeblieben

Im Tunnel unter dem Ärmelkanal hat es erneut eine Panne mit einem Eurostar-Zug gegeben. Ein Hochgeschwindigkeitszug, der auf dem Weg von Brüssel nach London war, blieb für zwei Stunden liegen. Er sei inzwischen aus dem Tunnel geschleppt worden, sagte ein Eurostar-Sprecher. Die 200 Passagiere hätten in einem Ersatzzug die Reise fortgesetzt.
“Auf nicht nötige Fahrten verzichten”
Als Vorsichtsmaßnahme habe Eurostar den Betrieb unterbrochen, der Pendelverkehr der Auto- und Lastwagenzüge gehe jedoch weiter, erklärte der Betreiber. Reisenden wurde aber empfohlen, auf nicht unbedingt nötige Fahrten zu verzichten. “Wenn Sie nicht reisen müssen, empfehlen wir, Ihre Fahrt zu stornieren oder zu verschieben”, teilte das Unternehmen auf seiner Internetseite mit. Wegen der schlechten Wetterbedingungen in Nordeuropa werde es auch in den nächsten Tagen nur einen beschränkten Zugverkehr geben.
“Problem hat nichts mit dem Wetter zu tun”

Ein Sprecher der französischen Bahngesellschaft SNCF erklärte, Ursache für die Panne sei offenbar ein Defekt im Signalsystem des Zugs. Aus bislang unbekannten Gründen sei im Tunnel das belgische statt des britischen Signals angegangen. Dies hätte einen automatischen Stopp des Zuges ausgelöst. “Das Problem hat nichts mit der Kälte oder dem Schnee zu tun”, betonte der Sprecher. Während eines Kälteeinbruchs kurz vor Weihnachten war der Zugverkehr tagelang vollständig zum Erliegen gekommen. Etwa 2000 Passagiere saßen in der Tunnelröhre fest, mehr als 70.000 Menschen konnten ihre geplanten Reisen nicht antreten. Als Ursache nannte der Betreiber damals das Wetter.

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